Sind´s Riemenschneider ? fragte 2002 die Frankfurter Rundschau. Die Rede war von den gefaßten Holzskulpturen des ehemaligen Hochaltars im Chor der ev. Kirche , Hirzenhain. Wo Riemenschneider seine Ausbildung gemacht hat , ist bis heute nicht bekannt.
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1841 war der Hirzenhainer Hochaltar als „ unnötig Bildwerk “ abgebrochen worden. Überdauert haben im Kirchenraum als vereinzelt auf Podesten aufgestellte Skulpturen der Johannes Bapt., der Antonius d. Abt und die Madonna auf der Mondsichel. Der im Chorbogen befindliche Kruzifixus könnte sich im Gesprenge als Teil dieses Hochaltars befunden haben, da er stilistisch eng mit den anderen Holzskulpturen verwandt ist.
Da sie bis 2002, nachdem Walter von Rüden ihren Ensemble - Charakter erkannt hatte, vereinzelt in der profansten Weise auf Podesten aufgestellt worden waren, sind sie sowohl auseinanderrestauriert als auch unterschiedlich datiert worden:
Der Kruzifixus um 1450, die Madonna um 1480, der Johannes Bapt. und der Antonius um 1500.
Bereits 1927 verglich Prof. Dr. Feigel, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, die Hirzenhainer Skulpturen des Joh.Bapt. und des Antonius mit denen des Isenheimer Altars.
Auch für Eike Oellermann, mit dem Walter von Rüden und Christiane Kaiser ihre Dokumentation über die Skulpturen - Ensembles der Hirzenhainer ev. Kirche diskutiert haben, weisen sie stilistisch nach Straßburg, Umfeld Hagenauer oder Mittelrhein.
Zuschreibungen:
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Der Hochaltar des Liebfrauenstifts der Augustiner zu Hirzenhain.
.Niclaus Gerhaert exegit.
Die Anna Selbdritt
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